22. Dankbarkeit

Ich habe heute erfahren, dass es bei uns an Heilig Abend tatsächlich Kartoffelsalat und Würstchen gibt. 😉 Das nur am Rande. Ich habe gestern tatsächlich das Weihnachtsgeschenk gekauft. Es hat gar nicht lang gedauert. Zugegeben, in meinem Lieblingsgeschäft lässt sich sehr leicht ein Geschenk für Jedermann erstehen. Dafür bin ich dankbar. Sehr dankbar auch dafür, dass ich einfach in ein Geschäft gehen und mir was auch immer kaufen kann. Das ist nicht selbstverständlich. Es gab auch Zeiten, da wusste ich nicht, wovon ich das nächste Paket Graubrot bezahlen sollte. Aber irgendwie ging es immer weiter.

Dankbar bin ich dafür, dass mir eine robuste Konstitution beschieden ist. Ich versuche zwar, meinen Körper gut zu behandeln, gönne ihm ausreichend Bewegung an frischer Luft und ernähre ihn einigermaßen ausgewogen, aber Obst esse ich so gut wie nie. Es schmeckt mir einfach nicht mehr. Ich weiß nicht, ob das am Obst oder an mir liegt. Gemüse gibt es hingegen in rauhen Mengen, wenig Fleisch, mal Fisch und immer frisch gekocht. Und ich rauche, ähm, nicht viel natürlich, aber so richtig gesund ist das wahrscheinlich dennoch nicht, genau wie das ein oder andere oder andere Glas Rotwein… Egal. Deshalb bin ich meinem Körper dankbar.

Dankbar bin ich auch meinen Eltern. Es war zwar nicht immer einfach zwischen uns, aber letztlich fanden wir einen Weg, gut miteinander umzugehen. Ich fahre zu Weihnachten auch gern zu ihnen, nicht gezwungenermaßen. Sie haben mich immer unterstützt und mich nicht für meine Kapriolen verurteilt. 🙂

Inzwischen bin ich sogar dankbar dafür, in Hamburg wohnen zu dürfen. Was habe ich diese riesige Stadt zwischenzeitlich gehasst! Lärm, Dreck und Hektik. Aber auch viele anregende Menschen und große Schönheit.

Dankbar bin ich auch meinen Geschwistern. Für die Anregungen, die Nähe, die fröhlichen Stunden und die guten Gespräche.

Dankbar bin ich meinen Freunden. Ich habe zwar nur wenige, aber die sind wundervoll. Und die meisten leider auch weit weg. Aber wenn wir uns sprechen oder sehen, ist es immer schön!

Dankbar bin ich, zur Zeit weitgehend ungestört meinen Interessen nachgehen zu können. Yoga ist gut. Und das Singen und das Schreiben. 🙂

Womit wir bei meiner größten Dankbarkeit angelangt wären. Unendlich dankbar bin ich, Erk kennengelernt zu haben. Wir sind schon weit zusammen gegangen, nicht nur im übertragenen Sinne. 😉 Er unterstützt mich, er regt mich zum Nachdenken an und natürlich noch vieles mehr. Vielen Dank, dass es dich in meinem Leben gibt!

So, und wenn ich jetzt noch irgendwen vergessen habe, bitte ich um Verzeihung. Auch allen anderen bin ich natürlich dankbar. Dankbarkeit wird gern vergessen. Und ist doch so wichtig!

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Ein Gedanke zu „22. Dankbarkeit

  1. Dankbar bin ich
    1.Weil Du da bist (ich weiss, ist nicht Dein Verdienst)
    2.Weil du so bist ,wie Du bist (Ich weiss, Du willst nicht so sein.)
    3.Nützt aber nichts, ist einfach so.
    4.Einfach ist gut, spart unglaublich viel Lebenszeit.
    5. kompliziert ist gut, weil man aus verschiedenen
    Gesprächen viel Gewinnen kann.
    6.Also, wir bleiben im Gespräch?????????????
    denke schon
    7. ich weiss bin Deine Mutter, aber ich bemühe mich, du auch?

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